• Rocky

film18Der Klassiker von John G. Avildsen aus dem Jahr 1976 ist einer der herausragendsten Boxerfilme aller Zeiten. Sylvester Stallone, der auch das Drehbuch schrieb, spielt den Boxer Rocky Balboa, der aus einfachsten Verhältnissen kommend eine Zufallschance erhält, gegen den Weltmeister zu boxen und einen atemberaubenden Kampf liefert. Der Film hat seine geringen Produktionskosten von 1 Million Dollar mehr als eingespielt, denn er wurde zu einem Überraschungserfolg und gewann mehrere Oscars.

  • Wie ein wilder Stier

Dieser Boxerfilm von Martin Scorsese erzählt Aufstieg und Fall des Mittelgewichts-Weltmeisters Jake La Motta, genannt “Raging Bull”, der schonungslos und gänzlich ohne Pathos kämpft. Die rohe Gewalt ergreift den Zuschauer körperlich, man spürt die Schläge und die Schmerzen förmlich. Eine tolle Kameraführung! Natürlich geht es nicht nur um den Boxsport selbst. Mindestens genauso wichtig ist das soziale Umfeld, aus dem La Motta stammt. Grundlage war übrigens die Autobiographie La Mottas. In der Hauptrolle: Robert de Niro.

  • Rush

film19Die deutsch-britische Gemeinschaftsproduktion unter der Regie von Ron Howard ging 2013 an den Start. Der disziplinierte Ausnahmesportler Niki Lauda aus Österreich und der britische Playboy James Hunt kämpfen um den Weltmeistertitel der Formel 1. Laudas Ferrari kommt ins Schleudern, Lauda selbst überlebt mit schwersten Verbrennungen, Hunt holt den Sieg. Doch Lauda lässt sich nicht unterkriegen. Bereits sechs Wochen später gibt es eine rasante Aufholjagd um den Gesamtsieg. Lauda führt bis zu Schluss, bricht aber das letzte Rennen in Japan aus Sicherheitsgründen ab und überlässt damit Hunt den Titel. Der Film ist ein absolutes Muss für jeden Motorsportfan.

  • Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

Wer Brad Pitt als Manager eines Baseballteams sehen will, kommt bei mit diesem 2011 gedrehten Streifen auf seine Kosten. Manager Billy Beane, früher selbst ein passionierter Baseballspieler, geht neue Wege, um sein Team, die Oakland Athletics, konkurrenzfähig zu machen. Mit Hilfe des Uniabsolventen Peter Brand führt er ein computergestütztes Statistikprogramm ein, um das Team umzustrukturieren. Doch erst als Beane durch den Verkauf von Stammspielern seinen Kontrahenten, Trainer Howe, dazu zwingt, die Aufstellung in seinem Sinne zu ändern, beginnt die Mannschaft zu gewinnen…Regisseur Bennet Miller verfilmte hier eine wahre Geschichte mit nur wenigen Änderungen. Der Film war für sechs Oscars nominiert und ist ein echter Tipp.

  • Das Wunder von Bern

film20Der Titel des 2003 gedrehten deutschen Spielfilms von Sönke Wortmann führt ins Jahr 1954 zurück, als die deutsche Elf von Sepp Herberger die Fußball-Weltmeisterschaft in Bern gewann. Der elfjährige Matthias kämpft um die Liebe seines aus dem Krieg heimgekehrten Vaters. Szenen aus dem Familienleben mischen sich mit dem historischen Fußballspiel. Übrigens: in Sönkes Film laufen echte Fußballspieler über den Rasen. Dadurch gewinnen diese Szenen eine unglaubliche Präsenz.